Feivel ist jetzt seit 8 Monaten bei uns. Seine Hufballen sind mitlerweile sehr hart geworden. Er fusst mit beiden Hufen über die Trachten auf und sein Gangbild im Schritt ist von einem gesunden Pferd nicht zu unterscheiden. Ich habe seine Hufe vor ca. 4 Wochen gemessen und festgestellt das sie sich um ca. 1 cm geweitet haben(d.h. beide Hufe sind breiter geworden). Mitlerweile kann man sagen "Die Hufe passen zum Pferd". Obwohl der Boden momentan, auf Grund der Trockenheit, extrem hart ist, hat sich sein Lahmen im Trab nicht verschlechtert sondern wesentlich verbessert. Er ist immernoch nicht lahmfrei aber ich halte es für durchaus möglich das er es eines Tages sein wird.
Die Strahlfäule ist an beiden Hinterhufen verschwunden. Sowie am linken und rechten Vorderhuf sind ungefähr noch einviertel der Strahlfäule vorhanden, wie zum Anfang der Behandlung.
Am linken Bockhuf vermute ich immernoch eine Entzündung in der Sehnengegend da er dort bei Druck immernoch entlastet, allerdings wesentlich weniger wie zuvor. Das Zittern beim Aufheben des Bockhufes ist verschwunden. Er kann sogar ziemlich lange und in einer entspannten Haltung auf seinen drei Beinen stehen, wenn man den linken Bockhuf anhebt.
Das Heben des rechten Vorderhufen ist jedoch noch nicht so entspannt, er hält zwar wesentlich besser die Balance als vorher, jedoch immernoch schiebt er seine Hinterbeine unterm Schwerpunkt und versucht den Bockhuf zu entlasten.
Seine Besitzerin hat ihm vor kurzem die neuen Trails-Hufschuhe gekauft die ihm trotz seiner problematischen Hufform sehr gut passen. Der Vorteil am Trail Hufschuh ist, das die Schuhe sich auch an verformte Hufe sehr gut anpassen lassen. Durch die Klettverschlüsse sind die Schuhe auch sehr leicht an- und auszuziehen.
Ich hatte vor 3 Monaten die Strahlfäulebehandlung auf alle 3 bis 4 Tage verlegt und habe daraufhin festgestellt das sich die Strahlfäule nicht verbessert hatte. Daraufhin habe ich meine Arbeit wieder auf alle 2 Tage verlegt und seit dem geht eine Besserung rasch der Behandlung voran.
Vor ca 1 Monat benutze ich auf Anraten meiner Frau ein neues Desinfektionsmittel das eigendlich zur Händedesinfektion vorgesehen ist (Sterilium). Es ist zu 99 % Alcoholbasierend ohne dabei ätzend auf Oberflächen zu wirken. Da sich die Strahlfäule bei Feivel nicht mehr nah an der Huflederhaut befindet, benutze ich statt das Octenisept, ca. 2 mal wöchentlich das Sterilium um die hartnäckiggsten Keime zu töten. Durch monatelanges recherchieren nach dem optimalem Balsam für die Strahlfäulnis habe ich jetzt ein Balsam hergestellt basierend auf ätherischen Ölen und Panthenol. Ich tränke das Mittel in Pads und lege es in die Strahlmitte. Seit 3 Wochen benutze ich mein eigenes Produkt und es wirkt erstaunlich gut.
Hier sind ein Paar Fotos von letzten Monate:
Hier sieht man sehr deutlich den unterschied zwischen seine beide Vorderhufe.
Mit Aramis spielt Feivel immer intensiever, ich glaube, ohne die Bewegung die der kleine Hafflinger ihm schafft, würden seine Hufe sich nicht so schnell erholen. Oft steigen sie sich gegenseitig an, leider nur nie in dem Moment wo ich eine Kamera in der Hand halte. :)
Hufrollenentzündung heilen
Hier werde ich die Barhufbehandlung für Pferde mit Hufrollenentzündung beschreiben anhand einen Extrembeispiel. Feivel ist 22 Jahre alt. Er hat seit 12 Jahre Hufrollenentzündung. Vor Zehn Jahre sollte er schon deswegen eingeschläffert worden. Die jetzige Besitzerin hat ihm damals gekauft und hat eine Nervenschnitt machen lassen.
Saturday, 28 May 2011
Tuesday, 14 December 2010
Woche 13
Es ist wenig passiert in den letzten Wochen. Feivels Hufe haben sich weiterhin ständig gebessert und er läuft jetzt ohne Schuhe so wie er am anfang mit Schuhe gelaufen ist, d.h. er Fußt fast immer über die Trachten auf, trabt mit leichten Ticken und Gallopiert auf der Wiese und jetzt auch an der Hand. Er fühlt sich sehr wohl in seine kleine Herde und spielt jetzt gerne mit Aramis, der zwei-jährige Haflinger Wallach. Hufschuhe tragt er seit drei Wochen nicht mehr aus dem Grund dass die Ballen von seiner rechter Vorderhuf sich so entwickelt haben das die Schuhe hinten drücken. Er wird auch wegen Frierwetter seit 4 Wochen nicht mehr longiert. Da er ohne Schuhe so gut zurecht kommt, auch beim spazieren gehen, haben wir noch keine neue Schuhe gehollt.
Strahl und Ballen sind gewachsen und haben sich insgesamt auch etwas abgehärtet. Die Fäule ist weiter züruck gegangen, sodass hinten fast gar kein Strahlfäule mehr zu finden ist und vorne ungefähr ein Drittel weniger als am Anfang.
Die Strahlbehadlung erfolgt momentan so:
- Hufe auskratzen
- mit Watte Dreck weiter entfernen
- wenn nötig Strahlhorn wegschneiden mit einem desinfiziertem Hufmesser
- Huf runterlassen und Pause machen (Feivel hat noch schwierigkeiten lange auf ein Vorderhuf zu stehen)
- eine Kompresse mit Desinfektionsmittel (Octenisept (pure form, tägliche Behandlung möglich, jetzt behandlung alle 2-3 Tage), Betaisodona (2 teile Betaisodona zu 8 teile Wasser, Behandlung 1-2 Mal wöchentlich möglich, momentan alle 10 Tage), Iodether (pur, Behandlung 1 mal wöchentlich möglich, momentan nach Hufbearbeitung - Iodether wird nicht mit eine Kompresse aufgetragen sondern über eine Spritze)) tränken und der Strahl weiter säubern
- eine mit Desinfektionsmittel gefühlte Spritze (3ml Octenisept/Iodether, 2cl Betaisodona mischung) in der mittlere Strahlfurche ansetzen und durchspritzen
- mit eine Kompresse bzw. Müllbinde der Strahl aussen abtrocken
- Seit drei Wochen benutze ich mit guten Erfolg THM - Strahlbalsam, eine Mischung von Baumharz mit verschiedene planzlichen Ölen, welche mit einem Pinsel aufgetragen wird und so klebt dass es einen Schutzmantel um den Strahl bildet.
- Huf runter lassen und Pause machen
- mit eine weitere Kompresse bzw. Müllbinde der mittlere Strahlfurche austrocken - mit eine desinfizierten Holzstäbchen oder stumpfe Hufkratzer oder abgerundeten Pinzetten die Kompresse tief in der Strahlfurche reindrücken und langsam durchziehen. (diese Teil von der Behandlung kann starke Schmerzen auslösen wenn nicht aufgepasst wird oder wenn dieser Bereich sehr entzündet ist)
- Huf runter lassen und Pause machen
- Der mittlere Strahlfurche mit einen volgetränkten Kompresse ausstopfen. Ich benutze seit drei Wochen Strahlbalsam Pads aber hier kann Mann auch einfach Honig oder stark konzentrierte Zuckerwasser benuntzen. Zucker in starke Konzentrationen hat auch eine Desinfizierende Wirkung und wenn der Kompresse vollgetränkt ist kann es kein Urin aufsaugen vom Stallboden.
Vom Bockhuf habe ich vor 4 Wochen die Trachten nochmal 4 mm gekürzt. Trotzdem hat Feivel immer weniger Probleme mit den Sehnen und stolpert gar nicht mehr.
Ich werde versuchen meinen nächsten Blogbeitrag schneller vor zu bereiten.
Strahl und Ballen sind gewachsen und haben sich insgesamt auch etwas abgehärtet. Die Fäule ist weiter züruck gegangen, sodass hinten fast gar kein Strahlfäule mehr zu finden ist und vorne ungefähr ein Drittel weniger als am Anfang.
Die Strahlbehadlung erfolgt momentan so:
- Hufe auskratzen
- mit Watte Dreck weiter entfernen
- wenn nötig Strahlhorn wegschneiden mit einem desinfiziertem Hufmesser
- Huf runterlassen und Pause machen (Feivel hat noch schwierigkeiten lange auf ein Vorderhuf zu stehen)
- eine Kompresse mit Desinfektionsmittel (Octenisept (pure form, tägliche Behandlung möglich, jetzt behandlung alle 2-3 Tage), Betaisodona (2 teile Betaisodona zu 8 teile Wasser, Behandlung 1-2 Mal wöchentlich möglich, momentan alle 10 Tage), Iodether (pur, Behandlung 1 mal wöchentlich möglich, momentan nach Hufbearbeitung - Iodether wird nicht mit eine Kompresse aufgetragen sondern über eine Spritze)) tränken und der Strahl weiter säubern
- eine mit Desinfektionsmittel gefühlte Spritze (3ml Octenisept/Iodether, 2cl Betaisodona mischung) in der mittlere Strahlfurche ansetzen und durchspritzen
- mit eine Kompresse bzw. Müllbinde der Strahl aussen abtrocken
- Seit drei Wochen benutze ich mit guten Erfolg THM - Strahlbalsam, eine Mischung von Baumharz mit verschiedene planzlichen Ölen, welche mit einem Pinsel aufgetragen wird und so klebt dass es einen Schutzmantel um den Strahl bildet.
- Huf runter lassen und Pause machen
- mit eine weitere Kompresse bzw. Müllbinde der mittlere Strahlfurche austrocken - mit eine desinfizierten Holzstäbchen oder stumpfe Hufkratzer oder abgerundeten Pinzetten die Kompresse tief in der Strahlfurche reindrücken und langsam durchziehen. (diese Teil von der Behandlung kann starke Schmerzen auslösen wenn nicht aufgepasst wird oder wenn dieser Bereich sehr entzündet ist)
- Huf runter lassen und Pause machen
- Der mittlere Strahlfurche mit einen volgetränkten Kompresse ausstopfen. Ich benutze seit drei Wochen Strahlbalsam Pads aber hier kann Mann auch einfach Honig oder stark konzentrierte Zuckerwasser benuntzen. Zucker in starke Konzentrationen hat auch eine Desinfizierende Wirkung und wenn der Kompresse vollgetränkt ist kann es kein Urin aufsaugen vom Stallboden.
Vom Bockhuf habe ich vor 4 Wochen die Trachten nochmal 4 mm gekürzt. Trotzdem hat Feivel immer weniger Probleme mit den Sehnen und stolpert gar nicht mehr.
Ich werde versuchen meinen nächsten Blogbeitrag schneller vor zu bereiten.
Wednesday, 27 October 2010
Woche 6
Ich habe leider sehr wenig Zeit gehabt die letzten Wochen und konnte meine tägliche Einträge nicht schreiben. Um ein Zeitgefühl zu vermitteln ist Feivel am 13.09.2010 zu uns gekommen und ist es heute 27 Oktober.
Eine zusammenfassung von die letzte 4-5 Wochen:
Kurz nach der letzte Beitrag haben die Ballen rechts sich entzündet, merkbar an Weißliche Farbe an deutlich weiche Stellen. Dies ist höchst wahrscheinlich vorgekommen weil er sich einmal sehr aufgeregt hat auf der Wiese und ist dann ohne Schuhe viel Gallopiert (teilweise auch in sehr enge Wendungen). Wir haben zehn Tage lang mit Schaumstoff (Ligasano - ein Produkt aus der Wundversorgung für Menschen) im Hufschuh gearbeitet. Die erste drei Tage habe ich das Schaumstoff direkt am Huf angeklebt mit Tape mit eine Wattenpolster zwischen Schaumstoff und Ballen. Die Watten habe ich mit Betaisodona Lösung durchträngt um der Entzündung raus zu ziehen. Die Tape direkt am Huf hat auch zu weitere einweichung von die Entzündete Stelle geführt bis der Blase aufgegangen ist und alle Eiter entfernt werden konnte. Danach habe ich alles gründlich reinigen können und haben wir mit trockene Ligasano polster gearbeitet. Der Ligasano habe ich unten an der Einlegsohle vom Hufsschuh angeklebt und oben an der Rand vom Schuh. So hat sich die Wunde sehr schnell wieder verschlossen und ist der Strahl wieder härter geworden. Blutergüsse hat Feivel immer noch leicht am Ballen, vorallem rechts aber teilweise auch links. Er gallopiert und trabt täglich auf der Wiese ohne merkbare schmerzen.
Ich habe in der Zwischenzeit noch einmal die Hufe bearbeitet von ihm und habe 3mm von linken Bockhuf entfernt. Es ist noch deutlich steiler als der rechte Huf aber kann erstmal ein bis zwei Monate so bleiben während seine Sehnen sich wieder anpassen.
Die Sehnenentzündung ist nicht wieder gekommen aber bei der Hufbearbeitung hat er weiterhin schwierigkeiten lange Zeit auf ein Vorderbein stehen und entlastet das Stutzbein an der andere Seite nachdem ich mit der Behandlung fertig bin. Dies zeigt deutlich das der Hufrollenbereich weiterhin entzündet ist.
Seit 3 Wochen (Drei Wochen nach erste Behandlung) wälzt Feiel sich mit deutlichem Genuss auf der Wiese.
Es ist letzte Woche viel kälter geworden und Feivels Hinterbeine fangen an sich aufzuschwellen. Nachdem er sich etwas bewegt hat geht die Schwellung runter. Hier ist der verdacht auf eine Beeinträchtigung der Lymphdrainage.
Die Hufschuhe werden täglich ungefähr eine Stunde lang ausgezogen und alle drei Tage werden sie einen Tag ganz weggelassen.
Zur Behandlung der Strahlfäule benutze ich weiterhin hauptsächlich Betaisodonalösung, direkt in die mittlere Strahlfürche hereingespritzt ich versuche danach der Strahl so gut wie möglich trocken zu tupfen mit Kompressen bevor die Hufe wieder in die Schuhe kommen. Danach habe ich in Wochen 3 und 4 Betaisodonasalbe in die Strahlfürche reingespritzt. Seit letzte Woche benutze ich Teebaumöl auf die Ballen und Strahloberfläche (ungefähr zehn Tropfen pro Huf die ich dan einreibe). Der Strahl hat sich merkbar gefestigt seit ich diese Öl benutze und es hat auch eine desinfizierende Wirkung.
1 bis 2 mal wöchentlich mache ich die Hufe mit Jodoform-Äther sauber statt Betaisodona. Dies lässt viel gründlichere reinigung zu und muss nachher nicht weggetupft werden da es sehr schnell austrocknet. Ich mach es nicht täglich aus dem Grund das es einen extrem starken Mittel ist und auch die gesunde Gewebe in der verfaulte Strahlfürche leicht schädigt.
Der Stahlfäule wird immer weniger - die Spalten wachsen an alle drei Hufe zu. Aber ich behandele jetzt auch hinten links weil sich da eine kleine Spalt geformt hat.
Sonnst ist letzte Woche der Stallboden auch neu gemacht worden. Wir haben jetzt eine Lava und Stein Mischung statt nur Erde. Da wird eine dicke Bett aus Stroh drauf gestreut. Vor der Stall ist eine Paddock aus Pflastersteine und davor kommt noch eine größeren Sandpaddock. Im Stall sind zwei Heunetze und auf der Sandpaddock ist Wasser für die Pferde.
Eine zusammenfassung von die letzte 4-5 Wochen:
Kurz nach der letzte Beitrag haben die Ballen rechts sich entzündet, merkbar an Weißliche Farbe an deutlich weiche Stellen. Dies ist höchst wahrscheinlich vorgekommen weil er sich einmal sehr aufgeregt hat auf der Wiese und ist dann ohne Schuhe viel Gallopiert (teilweise auch in sehr enge Wendungen). Wir haben zehn Tage lang mit Schaumstoff (Ligasano - ein Produkt aus der Wundversorgung für Menschen) im Hufschuh gearbeitet. Die erste drei Tage habe ich das Schaumstoff direkt am Huf angeklebt mit Tape mit eine Wattenpolster zwischen Schaumstoff und Ballen. Die Watten habe ich mit Betaisodona Lösung durchträngt um der Entzündung raus zu ziehen. Die Tape direkt am Huf hat auch zu weitere einweichung von die Entzündete Stelle geführt bis der Blase aufgegangen ist und alle Eiter entfernt werden konnte. Danach habe ich alles gründlich reinigen können und haben wir mit trockene Ligasano polster gearbeitet. Der Ligasano habe ich unten an der Einlegsohle vom Hufsschuh angeklebt und oben an der Rand vom Schuh. So hat sich die Wunde sehr schnell wieder verschlossen und ist der Strahl wieder härter geworden. Blutergüsse hat Feivel immer noch leicht am Ballen, vorallem rechts aber teilweise auch links. Er gallopiert und trabt täglich auf der Wiese ohne merkbare schmerzen.
Ich habe in der Zwischenzeit noch einmal die Hufe bearbeitet von ihm und habe 3mm von linken Bockhuf entfernt. Es ist noch deutlich steiler als der rechte Huf aber kann erstmal ein bis zwei Monate so bleiben während seine Sehnen sich wieder anpassen.
Die Sehnenentzündung ist nicht wieder gekommen aber bei der Hufbearbeitung hat er weiterhin schwierigkeiten lange Zeit auf ein Vorderbein stehen und entlastet das Stutzbein an der andere Seite nachdem ich mit der Behandlung fertig bin. Dies zeigt deutlich das der Hufrollenbereich weiterhin entzündet ist.
Seit 3 Wochen (Drei Wochen nach erste Behandlung) wälzt Feiel sich mit deutlichem Genuss auf der Wiese.
Es ist letzte Woche viel kälter geworden und Feivels Hinterbeine fangen an sich aufzuschwellen. Nachdem er sich etwas bewegt hat geht die Schwellung runter. Hier ist der verdacht auf eine Beeinträchtigung der Lymphdrainage.
Die Hufschuhe werden täglich ungefähr eine Stunde lang ausgezogen und alle drei Tage werden sie einen Tag ganz weggelassen.
Zur Behandlung der Strahlfäule benutze ich weiterhin hauptsächlich Betaisodonalösung, direkt in die mittlere Strahlfürche hereingespritzt ich versuche danach der Strahl so gut wie möglich trocken zu tupfen mit Kompressen bevor die Hufe wieder in die Schuhe kommen. Danach habe ich in Wochen 3 und 4 Betaisodonasalbe in die Strahlfürche reingespritzt. Seit letzte Woche benutze ich Teebaumöl auf die Ballen und Strahloberfläche (ungefähr zehn Tropfen pro Huf die ich dan einreibe). Der Strahl hat sich merkbar gefestigt seit ich diese Öl benutze und es hat auch eine desinfizierende Wirkung.
1 bis 2 mal wöchentlich mache ich die Hufe mit Jodoform-Äther sauber statt Betaisodona. Dies lässt viel gründlichere reinigung zu und muss nachher nicht weggetupft werden da es sehr schnell austrocknet. Ich mach es nicht täglich aus dem Grund das es einen extrem starken Mittel ist und auch die gesunde Gewebe in der verfaulte Strahlfürche leicht schädigt.
Der Stahlfäule wird immer weniger - die Spalten wachsen an alle drei Hufe zu. Aber ich behandele jetzt auch hinten links weil sich da eine kleine Spalt geformt hat.
Sonnst ist letzte Woche der Stallboden auch neu gemacht worden. Wir haben jetzt eine Lava und Stein Mischung statt nur Erde. Da wird eine dicke Bett aus Stroh drauf gestreut. Vor der Stall ist eine Paddock aus Pflastersteine und davor kommt noch eine größeren Sandpaddock. Im Stall sind zwei Heunetze und auf der Sandpaddock ist Wasser für die Pferde.
Thursday, 23 September 2010
Tag 11
Heute ist nichts besonderes zu melden ausser das Ginger, meine Stute, und ihm sich jetzt endlich angefreundet haben.
Behandlung wie gewohnt, weiterhin keine Hufschuhe an.
Behandlung wie gewohnt, weiterhin keine Hufschuhe an.
Tag 10
Die Ballen von Feivels Vorderhufe sehen noch gleich aus.
Heute ging das Entzündungshemmer und Schmerzmittel Mischung zu ende.
Die Spalten in den Mitteleren Strahlfürchen sind kleiner geworden. Ich kann jetzt weniger Binde rein stopfen als am Anfang.
Ich habe Feivel Strahl und Sohle an alle vier Hufe geschnitten, an seiner Bockhuf vorne links habe ich die Trachten 4mm kürzer gemacht.
Heute ging das Entzündungshemmer und Schmerzmittel Mischung zu ende.
Die Spalten in den Mitteleren Strahlfürchen sind kleiner geworden. Ich kann jetzt weniger Binde rein stopfen als am Anfang.
Ich habe Feivel Strahl und Sohle an alle vier Hufe geschnitten, an seiner Bockhuf vorne links habe ich die Trachten 4mm kürzer gemacht.
Tag 9
Feivel hat jetzt Blutergüsse in seine Ballen und auf eine Seite sogar einer Blase (rechts aussen). Wahrscheinlich wegen erhöhten Druck von die Hufschuhe zu tragen und mit den Trachten auf zu füßen. Vielleicht hat er am Sontag (Tag 7) auch etwas zu viel galloppiert.
Wir haben die Hufschuhe entfernt und lassen ihm jetzt zwei Tage ohne laufen - so können die auch Mal gereinigt werden.
Wir haben die Hufschuhe entfernt und lassen ihm jetzt zwei Tage ohne laufen - so können die auch Mal gereinigt werden.
Monday, 20 September 2010
Tag 8
Die Tierärztin war nochmals da um nach Feivels Auge zu schauen. Es sieht gut aus also sollten wir die Augentropfen absetzen und creme auf 3x täglich reduzieren. Feivel ist auch gegen Tetanus geimpft worden.
Er ist danach mit Ginger hoch gegangen auf der große Wiese. Im langsamen Schritt läuft er sehr gut aber sobald es etwas schneller geht stolpert er gelegentlich. Nachher war er ziemlich müde. Immer noch kein Wälzen obwohl er dazu deutliche Neigungen zeigt. Ich frag mich nur ab ob er sich wegen schmerzen zurück hält...
Er ist danach mit Ginger hoch gegangen auf der große Wiese. Im langsamen Schritt läuft er sehr gut aber sobald es etwas schneller geht stolpert er gelegentlich. Nachher war er ziemlich müde. Immer noch kein Wälzen obwohl er dazu deutliche Neigungen zeigt. Ich frag mich nur ab ob er sich wegen schmerzen zurück hält...
Tag 7
Die Augenentzündung ist schon zurück gegangen. Feivel lauft weiter wie sonnst. Ist viel galloppiert auf der Wiese. Wir warten immer noch darauf das er sich traut hinzulegen oder zu wälzen aber heute war nicht das Tag dafür. Er hat schon ein Riss in eine Hufschuh bekommen anscheinend vom jucken - er war jedenfalls mit seinen Zähnen dort am kratzen. Arnika Tabletten haben wir auch abgesetzt da er Entzündungshemmer vom Tierärztin bekommen hat. Es wird immer schwere im zu motivieren die Vorderbeine zu heben. Die tägliche Behandlung findet er langsam etwas anstrengend. Jeden Tag werden die Hufschuhe eine Stundeausgezogen damit seine Hufe etwas atmen können und die Schuhe nicht zu feucht werden.
Tag 6
Feivel lief weiterhin gut. Alle drei Entzündeten Sehnen waren wieder unauffällig. Da keine Tonerde mehr da war haben wir die behandlung abgesetzt. Die Tierärztin war da weil Feivel am rechte Auge eine Entzündung bekommen hat (wir haben später erfahren das dies öffters passiert) er hat Augentropfen 1x täglich, Augencreme 4x täglich und Schmerzmittel 2x täglich mit Entzündungshemmer verschrieben bekommen und ist auch gleich vom Tierärztin behandelt worden. Sie hat das linke Hinterbein abgetastet und meinte wir bräuchten nichts mehr machen, die dickere Weichteilen um das Fesselgelenk wären Gallen.
Tag 5
Die Hufschuhe sind gekommen! Easyboot RX mit Einlegsohlen. Bevor wir sein Hufe in die Hufschuhe getan haben, habe ich sie nochmal gefeilt da die Hufrände etwas bruchig waren wo die Nägel entfernt worden sind, dann haben wir sie wie immer behandelt. Am linken Vorderhuf habe ich zwischen den Trachten, vom Strahl bis zur Trachtenendkante mit Schaumstoff gefüllt und eingetaped bevor der Schuh drüber ging. Nachher hat er in Schritt gelaufen als hätte er kaum ein Problem. Soviel besserung als es von Eisen auf Barhuf gab war jetzt nochmal der Fall. In Trab war hinten links (wo die Sehnen auch auffällig sind) ein deutliches lahmen fest zustellen. Er ist an diesem Tag auch Galloppiert bevor und nachdem er die Hufschuhe an hatte.
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